v.l.n.r.: Frank Henkel, Hermann Gröhe, Klaus Gronau und Eberhard Diepgen
v.l.n.r.: Frank Henkel, Hermann Gröhe, Klaus Gronau und Eberhard Diepgen
17.06.2013

Michael Schierack/ Frank Henkel: 17. Juni war starkes Signal für Freiheit und Demokratie

17. Juni 1953 – 60. Jahrestag Volksaufstand gegen SED-Diktatur


CDU Brandenburg und CDU Berlin

Die CDU Landesverbände Berlin und Brandenburg haben heute mit einer Gedenkveranstaltung den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 am Mahnmal beim Bundesfinanzministerium gewürdigt. Auf der Veranstaltung sprachen u.a. Hermann Gröhe MdB, Generalsekretär der CDU Deutschlands, sowie die beiden CDU-Landesvorsitzenden Frank Henkel MdA und Prof. Dr. Michael Schierack MdL.

Prof. Dr. Michael Schierack, Vorsitzender der CDU Brandenburg, sagt: „Wir gedenken heute den hunderttausenden mutigen Frauen und Männern, die vor 60 Jahren für Gerechtigkeit, Freiheit und Einheit auf die Straße gingen. Das SED-Regime antwortete mit Gewalt und schlug die Erhebung blutig nieder. Der 17. Juni 1953 zeigte sehr früh das grauenvolle, menschenverachtende Muster der sozialistischen Machthaber, welches sich dann 1956 in Ungarn, 1968 in Prag, 1970 und 1980 in Polen und 1989 in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens tragisch wiederholen sollte.

Der 17. Juni steht für ein politisches Ereignis, welches ein erstes, starkes Signal für Freiheit und Demokratie aus dem damaligen Ostblock sandte. Die friedliche Revolution von 1989/ 90 ist das Vermächtnis des 17. Juni – die nächste Generation konnte endlich die Diktatur beenden und Freiheit und Demokratie in einem geeinten Deutschland erreichen.“

Zur Gedenkveranstaltung sagt Frank Henkel, Vorsitzender der CDU Berlin: „60 Jahre nach dem Volksaufstand schauen wir mit Stolz auf unser geeintes, demokratisches und wirtschaftlich starkes Land. Die Heldinnen und Helden von 1953 haben mit ihrem Ruf nach Freiheit und Demokratie das SED-Regime in seinen Grundfesten erschüttert. Auch wenn der Aufstand brutal niedergeschlagen und die Bevölkerung acht Jahre später eingemauert wurde, so konnte dieser Ruf von den Machthabern nie wieder eingefangen werden. Am Ende hat sich die Freiheit durchgesetzt.

Am heutigen Tag freue ich mich, dass das jahrelange Bemühen meiner Berliner CDU dazu beigetragen hat, dass der Platz an der Ecke Wilhelm-/Leipziger Straße nun den Namen ,Platz des Volksaufstandes von 1953‘ trägt und damit die damaligen Freiheitskämpfer ehrt.“

Wir danken dem Museum Haus am Checkpoint Charlie herzlich für die Unterstützung.

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